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Aktuelles

05.-06.07.2019

Leider hatte sich die Wetterlage nicht verbessert auch hier zeigte mein Regenradar in den nächsten Tagen bis zu 90 % Regen an. Jetzt musste ich eine Entscheidung treffen, denn ich wollte normaler Weise noch 2 Tage an der Ostseeküste in Richtung Westen fahren. Bei den kühlen Nachttemperaturen gab auch mein Sommerschlafsack auf und der vorhergesagte Regen machten mir die Entscheidung leicht.

Am Bahnhof löste ich ein Ticket nach Szczecin Główny und traf gegen 23 Uhr dort ein.

Mein geplanter Anschlusszug fuhr erst am nächsten Morgen um 7:00 Uhr. Der sehr moderne Bahnhof mit einem großen Wartebereich machte einen durchaus einladenden Eindruck. Ich beschoss die Wartezeit hier zu verbringen. Aber zunächst musste ich freundlich aber bestimmt einen angetrunkenen Mann loswerden, dachte das kann ja noch heiter werden.

Im Wartebereich saßen nur wenige Reisende, ein Reinigungsteam war dabei die großzügige Bahnhofspassage mit seinen Rolltreppen auf Hochglanz zu polieren. Ein Mann steuerte eine Fußbodenreinigungsmaschine über den Steinfußboden. Als ich den betrunkenen Mann loswurde wollte er dem Bediener der Reinigungsmaschine ein Ohr abkauen. Der verließ seinen Arbeitsplatz und kam mit drei uniformierten Polizisten wieder in die Halle, die dem angetrunkenen eine Ordnungsstrafe aufbrummten. Kurz danach verließ der alkoholisierte Passant das Gebäude. Neben mir nahm ein junger Pole platz und bat mich auf sein Gepäck aufzupassen, während er eine Zigarette vor der Tür rauchte. Die erste Anfrage auf Polnisch konnte ich nicht verstehen, aber auf Englisch wusste ich was er von mir wollte. Das war der Beginn unserer gemeinsamen Wartezeit, wir tauschten uns über die Reiseziele und vieles mehr aus. Auf einem erhöhten Wartebereich saß ein merkwürdiger Mann mit deutlicher Gehbehinderung. Die gesamte Nacht hindurch lief er ständig Kreise in dem Gebäude, er fiel auch durch seine rote Kleidung, eine kurze Hose, das T-Shirt und Sneaker auf. Für mich hatte das deutlich autistische Züge, uns gegenüber nahm ein jüngerer Mann platz. Er wirkte sportlich hatte ein Sporttasche dabei, wirkte auf mich wie ein gestrandeter. Er starrte uns auch merkwürdig an, dann verließ er seinen Platz ging rauchen kam wieder und legte seine Füße auf die Stühle. Es dauerte nicht lange bis die drei Polizeibeamten wieder kamen, sie forderten ihn auf die Füße von den Stühlen zu nehmen und es gab eine weitere Ordnungsstrafe. Im Anschluss betraten einige Herren, die aus den arabischen Ländern stammten, die Bahnhofshalle. Sie schauten in alle Richtungen und gingen schließlich zum Fahrkartenautomaten. Nach geraumer Zeit und scheinbar vielen Versuchen ein Ticket zu lösen verließen sie wieder die Halle. Mein polnischer Mitreisender machte mir den Vorschlag mit in seine Heimatstadt nach Świnoujście zu fahren, der Zug ging zwei Stunden früher, um 4:51 Uhr. Da überlegte ich kurz und fand die Idee ganz cool, entschied mich für die Kursänderung. Von dort mit dem Fahrrad nach Usedom und mit der DB weiter in Richtung Heimat. Aber irgendwie musste ich die Nacht überstehen. Jan holte sich einen Kaffee vom Automaten. Leider hatte ich kein Bargeld mehr dabei, für den Automaten benötigte ich  4 Zoty. Ohne lange Diskussion tausche Jan meine restlichen Euro Münzen gegen ein 5 Zloty Stück ein. Der Kaffe half mir über die nächsten Stunden. Der rot gekleidete Autist drehte wieder seine runden. Ein weiterer Reisender betrat die Halle und nahm uns gegenüber Platz. Aus seiner Tragetasche zog er eine Bierflasche und trank sie zügig aus. Das wiederholte sich mehrere Male, irgendwann bot er auch mir ein Bier an. Das lehnte ich freundlich, auf mein Rad weisend, ab. Mit Jan kam er ins Gespräch, sie lachten viel, aber ich verstand nicht viel bis gar nichts. Irgendwie ging es auch um den Herrn in rot. Nach einer Reihe von Sätzen gab er Jan Geld, der damit aus der Halle verschwand. Als er wieder kam hatte er zwei kleine Flaschen Wodka mit Orange dabei, sie stießen an und leerten die kleinen Taschenflaschen.

Wieder wurde ich gefragt und lehnte dankend ab. Irgendwann stand Jan auf und ging zu dem einzig geöffneten Schalter in der Bahnhofshalle, er musste gerade erst geöffnet haben. Da er wusste, dass ich keinen kleinen Betrag in Zloty vom Bankautomaten bekam, kaufte er zwei Tickets nach Świnoujście. Boooh ich war überwältigt, wollte seine Kontoverbindung für eine Überweisung von zu Hause. Er wollte das Ticket unter keinen Umständen bezahlt haben. Wooow, was für eine freundliche Geste. Die Zeit verging im Schneckentempo, einige Reisende betraten und verließen wieder das Gebäude, einer viel mir besonders auf. Er erinnerte mich an eine Figur aus dem Film Catweazle und hatte eine unglaubliche Ähnlichkeit mit dem Hauptdarsteller.

Der Hunger stellte sich bei Jahn ein, er ging zu einem Shop außerhalb des Gebäudes und kam mit Brötchen, Würstchen und Waffelriegel zurück. Mir legte er den Riegel hin bevor er von seinem Brötchen abbiss.

Gegenüber wurde das nächste Bier geöffnet, ich hatte nicht mitgezählt, aber es waren sicherlich mehr als zwei. Dann bot er mir wieder ein Bier an, fragte ob ich Wasser oder Kaffee möchte. Bei Kaffee wurde ich schwach und willigte ein, er bemühte sich mit mir auf Deutsch  zu reden. Wenn ich langsam sprach klappte die Verständigung gut. Patrik hatte nur Euro-Scheine dabei, kurz entschlossen wechselte er einen Schein in Zloty und kam zurück zum Automaten. Hier sollte ich mir einen Kaffee aussuchen und er bezahlte, Patrik sagte: „er mag die Deutschen. Sein Chef ist ein guter Mensch und stammt auch aus Deutschland“. Wow, ich  wusste nicht wie mir geschah. Alle Welt sprach davon auf seine Sachen aufzupassen, es wir viel gestohlen und geraubt, hier erlebte ich das ganze Gegenteil. So viel ehrliche Gastfreundschaft hätte ich nicht erwartet.

Das ist auch der Grund es aufzuschreiben es klingt unglaublich und ist wahr.

Die Zeit verging irgendwie dann doch. Kurz bevor wir zum Bahnsteig gingen tauchen die Polizeibeamten wieder auf. Sie haben Patrik nach dem Ausweis gefragt und auch er erhielt eine Ordnungsstrafe. Ich verstand nicht wofür, Jan sagte es gibt ein Verbot an öffentlichen Plätzen Alkohol zu trinken. Das kostete in diesem Fall 25 Euro, sagte er. Nachdem die Beamten wieder verschwanden machte Patrik sich auf den Schreck noch ein Bier auf. Als die Zeit näher kam, wir zu unserem Bahnsteig aufbrachen, bedankte ich mich herzlich bei Patrik und bescheinigte ihm eine große Portion Menschlichkeit.

Auf dem Bahnsteig war es recht frisch wir zogen unsere Jacken zu und warteten bis der Zug einlief. Beim Einstieg mit unserem Gepäck halfen wir uns gegenseitig. Nach zwei Stunden erreichten wir den Bahnhof in Świnoujście. Während der Fahrzeit konnte ich etwas schlafen, was gut tat und meine weitere Reise erleichterte.

Vom Bahnhof gingen wir zu einer Fähre, die Fährfahrt war kostenfrei. Erstaunlich!!!

Hier erklärte mit Jan noch den genauen Weg nach Ahlbeck bevor wir uns herzlich verabschiedeten.

Was für eine Nacht in einem fremden Land mit so großartigen Menschen.

Ab hier führ ich über die grüne Grenze, der Himmel war grau, die ersten Tropfen fielen.

 

In Heringsdorf wollte ich mein Ticket für die Heimfahrt lösen, aber die Bahnschalter öffneten erst um 9:00 Uhr. Die fast zwei Stunden wollte ich nicht warten und fuhr  weiter bis Wolgast. Mit dem zweiten Zug wurden wir dann endlich mitgenommen, der erste Zug war total überfüllt, denn auf der Strecke brannte eine Bahn und dadurch kam es zu Verzögerungen.

 

Noch ein Umstieg in Stralsund in den nächsten Zug nach Rostock. Hier traf ich auch Reiseradler mit einem weiten Heimweg. Wir halfen uns gegenseitig beim umsteigen und kamen ins Gespräch. Die Zeit verging dadurch wie im Flug, noch einmal umsteigen in den Zug nach Schwerin/Hamburg und gegen 16:00 Uhr kam ich dann endlich zu Hause an.

 

Fazit dieser Tour.

Statistik: zurückgelege Strecke von 1.430 Kilometern auf der gesamten Tour bei 15.685 Hm

Es war landschaftlich schön aber nicht so abwechslungsreich wie gedacht.

Die Städte waren das Salz in der Suppe. Dort fühlte ich mich als Radfahrer viel sicherer als in der Heimat. Das Radwegenetz hat mich in allen Städten begeistert. Trotz der vielen Menschen in den großen Metropolen genoss ich die Architektur der Altstädte, nahm mir die Zeit die Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Auf der Tour begegnete ich vielen Menschen, gleich zu Beginn eine herzliche Begegnung vor dem Warnowtunnel. Zum Schluss, als Fremder im Ausland, so viel Hilfsbereitschaft, ja Menschlichkeit die mich auch nachträglich berührt.

Daanke dafür!!!

 

05.07.2019

In der Nähe des Fährhafens sah ich mir den historischen Ort Westerplatte an.Die Westerplatte ist eine langgestreckte Halbinsel ohne nennenswerte Bodenerhebungen zwischen Ostsee und Hafenkanal. Bekannt wurde sie durch den Beschuss des polnischen Munitionslagers am 1. September 1939, der als Beginn des Zweiten Weltkrieges gilt. An einem Denkmal lagen Blumen und einige Kerzen brannten zu Ehren der getöteten Soldaten. Ein sehr denkwürdiger Ort der uns immer wieder daran erinnert wie wertvoll unser Leben in Frieden ist.

Nach mehreren Kilometern sah ich die Türme von Gdańsk und freute mich schon auf die Stadt. In der Altstadt ließ ich mich von den Patrizierhäusern, dem langen Markt und auch dem Krantor begeistern.

 

Das Zentrum besteht aus der Rechtstadt und der Altstadt. Beide Stadtteile wurden im letzten Weltkrieg fast vollständig zerstört, heute handelt sich bei den Gebäuden meist um wiederaufgebaute Bauwerke. Der Wiederaufbau erfolgte jedoch stets nach historischen Vorlagen. Die Stadt erinnert an die Zeiten der Hanse, jede Gasse hat ihr besonderes Flair. Der schöne Königsweg, vom Langgasser Tor bis zum Grünen Tor begeistert durch die Fassaden der stattlichen Bürgerhäuser. In der Rechtstadt findet man die mit Abstand meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Darunter befinden sich die Marienkirche, das Goldene Haus, der Artushof mit Neptunbrunnen und das Goldene Tor. Brücken überspannen die Mottlawa die mitten durch die Stadt fließt. An den Ufern reihen sich viele Restaurants aneinander. Übermächtig ragt das gewaltige Krantor aus der Häuserzeile, einst gehörte es zu den Hafenanlagen des alten Gdañsk und wurde in den Jahren 1442 – 1444 erbaut.

Die Stadt Gdańsk reiht sich würdig, in die auf meiner Tour besuchten Metropolen, ein.

 

 

04.07.2019

Stockholm-Nynashamn (Ferry)

Das Wetter hat mir eine trockene Nacht beschwert. Das war für meine Ausrüstung wichtig, denn ich fuhr zur Fähre und hätte das Zelt für über 24 Stunden in feuchtem Zustand verpackt transportieren müssen. Glüüüück gehabt…

Die Aussichten für das Wetter am Tag waren nicht so optimal, ab Mittag wurden auf dem Regeradar 60 % Regen angezeigt. So startete ich schon recht früh um vor dem Regen im Fährhafen einzutreffen. Ab 9:30 Uhr zogen dunkle Wolken von Nordwesten heran, vor mir ein Fleckchen wolkenloser blauer Himmel das immer kleiner wurde. Der Radweg Nynäsleden führte mich auf Nebenstraßen durch eine schöne Naturlandschaft. In Richtung Süden erwarteten mich dann wieder anspruchsvolle Höhenmeter, oft waren es um die 8% Steigungen.

 

Das angekündigte Wetter hatte auch Wind im Gepäck der, es musste auch unbedingt Gegenwind sein, typisch für solche Situationen. Egal, es gab kaum Verkehr auf der Straße und die Naturreservate an der Strecke waren meine Entschädigung.

 

Nach gut 80 Kilometern erreichte ich trocken den Fährhafen, buuuhh war ich froh.

Kaufte mir von den letzten Kronen noch einige Lebensmittel bevor ich 16:30 zum CheckIn fuhr. Als Radreisender stellte ich mich in die erste Reihe und nach 10 Minuten fuhr ich mit meiner Ausrüstung auf das Autodeck der „Nova Star“. Kurz noch eine Frage auf welchem Deck sich meine Kabine befand, dann packte ich alles vom Rad und fuhr mit dem Fahrstuhl auf Deck 8. Hier in der Kabine 440 hatte ich das Bett A gebucht, war der erste in der 4-Bett Kabine. Klamotten verstaut unter die Dusche und frische Sachen angezogen. Nach einer halben Stunde betraten zwei polnische Mitreisende die Kabine. Bei der Begrüßung und einigen kurzen Wortfetzen blieb es auch, kurz bevor wir ablegten betrat ein weiterer Mitreisender die Kabine. Jetzt waren wir komplett und die sehr saubere Kabine gut gefüllt. Mit dem letzten Reisenden gab es noch eine nette Unterhaltung, er war schwedischer Geschäftsmann auf Dienstreise in seine Heimat. Interessante Einblicke wurden mir da in beide Nationen gewährt die ich so wohl sonst nie erhalten hätte. Nach dem Gespräch verließ er mit seinem Laptop die Kabine und ich begab mich auf das Deck 9, hier konnte ich frische Luft schnappen und auch Fotos von dem verregneten Fährhafen in Nynashamn machen.

Ab jetzt hatte ich 19 Stunden Überfahrt nach Polen vor mir.

 

Am nächsten Morgen noch ein köstliches Frühstück, packte meine Sachen, machte noch Fotos und gegen Mittag trafen wir pünktlich im Fährhafen von Gdańsk ein.

03.07.2019

Gestern Abend hatte ich Glück mit dem Wetter es blieb trocken.

Nach 12 Tagen erreichte ich Stockholm, es waren bis hierher 1.250 Kilometer und 14.000 Höhenmeter quer durch einen Teil Skandinaviens.

Am Morgen stand noch Ausrüstungspflege an, am Fahrrad wechselte ich die hinteren Bremsbeläge und ölte die Kette nach den Wassermassen. Dann rollte ich los, wir (Michael und ich) wollten uns am Eingang des Museums treffen, leider verpassten wir uns bei dem Besucherandrang. Getrennt gingen wir durch das Museum und tauschen hinterher unsere Eindrücke aus.

 

 

 

Bereits auf der Jungfernfahrt am 10. August 1628 sank die Vasa, es war ein schwedische Galeone, sie zählte mit ihrer Bewaffnung zu den größten ihrer Zeit. Die Ausstellung und das Schiff sind eine echte Sensation, habe noch nie ein so riesiges und gut präpariertes Segelschiff gesehen. In vielen Vitrinen gab es Ausrüstungsgegenstände von der Kanone bis zu den Resten des Segeltuchs zu sehen. Filme wurden gezeigt, die den Bau solcher Schiffe zeigten und von der aufwendigen Bergung am Anfang der 60er Jahre.

Im Anschluss fuhr ich der Nase nach durch die Altstadt Stockholms. So zahlreiche Brücken hatte ich hier nicht erwartet für mich ist Stockholm das Venedig des Nordens.

 

 

Am späten Nachmittag kam noch einmal kurz Regen auf, stellte mich in einer Allee kurz unter und fuhr dann vor die Tore der Stadt. Hoffe mein Zelt auf wird morgen füh trocken sein… drückt mir mal die Daumen, denn es geht zur Fähre.

02.07.2019

Der Morgen begann sonnig aber recht frisch. Von Süden zogen dunkle Wolken auf, ich beeilte mich, hat nicht gereicht. Bevor ich das Zelt verpacken konnte prasselte es los. Eine Viertelstunde trennte mich von einem trocken verpackten Zelt. Zog mir gleich die GoreTex Regensachen über, noch ein Foto vom Strand und startete.

 

Wusste nicht wie lange der Regen anhalten würde, aber von allen Seiten zogen dunkle Wolken heran. Über Marienfred fuhr ich in Richtung Södertälje hier kam dann wieder Erinnerungen an Island wach. Regen, 10 Grad, Wind und echte Waschbrettpiste.

 

Wow, das hätte ich nach den vielen sonnigen Tagen mit Tagestemperaturen um die 30 Grad nicht erwartet. Irgendwann kam ich auf eine befestigte Straße, der Regen blieb weiterhin hartnäckig. In Södertälje beschloss ich in der Mittagspause mein Zelt zu trocknen, dafür baute ich es unter eine Brücke auf. Das sorgte schon für ein gewisses Interesse.

Eine Passantin fragte mich, ob das mein Zelt sei und empfahl mir das nächste Hotel. Bei einer jüngeren Schwedin rief ich Erinnerungen wach, sie berichtete von ihrer Tour mit ihrem Vater, fand meine Unternehmung super. Nachdem das Zelt halbwegs trocken war beendete ich meine „Mittagspause“ und fuhr weiter. An einer Hubbrücke musste ich warten bis alle

Schiffe hindurch waren. Plötzlich kam ein Reiseradler angefahren, es war Michael aus Bielefeld.

Wir hatten das selbe Ziel und wollten heute noch nach Stockholm Wir fuhren zusammen, mein Treck erwies sich als landschaftlich sehr schön, aber der Dauerregen hatte die unbefestigten Wege stark aufgeweicht. Michael hatte auch einen Treck, wir beschlossen auf seinem Weg nach Stockholm zu fahren. Nach 80 Kilometern hörte der Regen auf, wir waren bis an die Stadtgrenze gekommen. Dort verabschiedeten wir uns und ich fuhr zu meinem Camp. Wir hatten uns aber für den nächsten Tag verabredet, wollten beide das Vasa Museum besuchen.

01.07.2019

Noch ein Foto aus dem Zelt, denn es stand in der ersten Reihe am See von Katrineholm.

 

Die Tour begann an diesem Tag nicht auf einem Radweg. Es ging auf der E55 bis Flen, teilweise eine zweispurige Straße mit Tempolimit 100 Km/h. Das war überhaupt nicht mein Ding, hätte jubeln können als ich ab Flen auf E57 abbiegen konnte, hier war der Verkehr mäßig. Also an diesem Radeltag gab es besten Asphalt und den Rädern. Dafür gab es seit der letzten Nacht ordentlichen Wind der auch Wolken im Schlepptau hatte. Hatte gerade meine Mittagspause auf einem überdachten Rastplatz begonnen als Regen aus den Wolken fiel. Glück gehabt, denn 20 Km weiter hatte es mich dann doch erwischt, aber bei den Temperaturen trocknete es schnell. Die Tour ging durch Wälder, vorbei an großen Getreidefeldern und vielen Seen. Mein heutiges Tagesziel war Marienfred und davor besichtigte ich noch das Schloss Gripsholm. Ein herrlich gelegenes Schloss mit Zugbrücke und Kanonen, schon von weitem sah ich die imposanten Türme.

 

Um 1380 hat Herr Bo Jonsson Grip die erste Burganlage auf der Insel errichten lassen. Das heutige Schloss wurde von Gustv Vasa im Jahre 1537 errichtet. Seitdem wurde es mehrfach umgebaut besonderen Anteil daran hatte Gustav der III. Nach dem Schlossbesuch fuhr ich noch in die Stadt Marienfred, hier schien in einigen Straßen die Zeit stehengeblieben zu sein.

 

Sehr hübsche alte Läden mit entsprechend alten Fassaden. Langsam fuhr ich an den See wo mein Zelt gegenüber dem mächtigen Schloss Gripsholm steht.

30.09.2019

Der Hafen von Varnheim bot mir noch ein schönes Abschiedsbild.

 

Nachdem ich auf meinem Fernradweg ankam fühlte ich mich wie auf den Pisten von Island, aber dort war es eine kargere Vegetation. Teilweise gab es auch die bekannten Wellblechpisten, aber nicht so extrem wie auf den Hochlandpisten Islands.

 

 

Aber Staub habe ich auf diesen Schotterpisten genauso geschluckt.

Gefühlt bin ich den gesamten Tag durch Wälder und verträumte Ortschaften gefahren.

 

Die gefahrenen Höhenmeter des Vortages habe ich glatt auf über 2000 verdoppelt. Trotz der Anstrengungen habe die Tour genossen. Viele Flüsse und Seen die nicht einmal auf meiner Karte verzeichnet waren haben für reichlich Abwechslung gesorgt.

So fast allein in Mutter Natur ist es sehr entspannend, irgendwie wie Meditation.

Nach einem kurzen Abstecher nach Vingäker konnte ich mich im See von Katrineholm wieder abspülen und runter kühlen.

 

29.06.2019

Vom Camp in der Nähe von Varnhem kam ich früh los. Der Himmel noch von einigen Wolken verdeckt. Die Temperaturen mit 17 Grad noch erträglich und ich fühlte mich gut. War gespannt wie der Tag läuft, denn am Vortag hatte ich ein echtes Formtief. Als ich auf dem Radweg ankam ging es durch bergiges Gelände trotzdem kam ich gut voran, was wohl auch an der schönen, abwechslungsreichen Landschaft lag. Schafe an einem Berghang, ein kurvenreicher Radweg und viele kleine Dörfer mit ihrem typischen schwedischen Charme. Kornblumen blühen an den Feldrändern wie zum Trotz in einem betörenden Dunkelblau.

 

Nach einigen flachen Passagen und etlichen Kurven stand mein Fahrrad am Götakanal. Über die Brücke kam ich ohne Wartezeit, denn es gab kein Schiff das gerade den Kanal befuhr.

Der Duft der Wälder und die vielen Rufe der Vögel waren meine Begleitung während der langen „Kannten“. Denn die Straßen hatten es in sich, viele Steigungen im Bereich von 5-8 Prozent. In Tiveden machte ich halt und traf zwei Reiseradler die hier die Nationalparks besuchten. Das Gebiet um Tiveden ist ein besonderes Fleckchen Erde, der Tiveden Nationalpark ist eine Mischung aus Wald und Felslandschaft. Eine Wanderung gehört hier auf jeden Fall ins Programm. Dann noch eine Rast bevor ich in Askersund, dem nördlichsten Zipfel des Vättern Sees ankam.

 

Nach einem Bad in See ging der Tag langsam zu Ende.

28.09.2019

Es war ein harter Tag und mein Radweg führte durch Landschaften mit wenig Abwechslung. In Finnestorp gab es Hinweisschilder zu Ausgrabungsstätten, sehr spannend was hier gefunden wurde.

 

Viel Zeugnisse aus vergangenen Tagen standen am Rand, Steinmale, Meilensteine, Begräbnisstätten. Auf dem „Erkornavellen“ wurden Menschen um 3000 v Ch. bestattet.

Die Stadt Falköping war an diesem Tag eine willkomme Abechslung, schön und imposant fand ich den Marktbrunnen.

Endlich der See vor dem Ort Varnhem taucht in der tristen Landschaft auf. Vor hier waren es nur noch wenige Kilometer bis zum meinem Camp.

 

27.06.2019

Ruhe- und Pflegetag.

26.06.2019

Nach und nach kurbelte ich meine Ausrüstung zu einem Nationalpark in die Höhe, vom höchsten Punkt konnte ich das Meer auf der einen und den See Lygnern sehen. Dieser See ist der größte See Hallands er soll sehr reines Wasser und einen einzigartigen Forellenbestand haben. Zurück auf dem Radweg konnte ich wieder öfter Buchten und Yachthäfen sehen.

Mir begegneten immer häufiger Radfahrer die wohl schon von Göteborg kamen. So dauerte es nicht lange und ich konnte den ersten Kirchtum der Stadt Göteborg erkennen.

 

Als ich im Zentrum eintraf staunte ich über die mächtigen Gebäude aus der Gründerzeit sie zeugen noch heute vom Wohlstand einstiger Kaufleute. Die 1621 gegründete Stadt ist zugleich die größte Hafenstadt Schwedens. Mit seinen 570.000 Einwohnern ist es die zweitgrößte Stadt Schwedens. Hier fuhr ich vorbei am Anleger für die bekannten Paddan Boote überquerte eine Brücke und gelangte zum Theater.

Viele Parks, der älteste ist von 1842 und hat den Namen „Trädgardsföreningen“, laden zum Verweilen ein. Im genannten Park befindet sich ein Rosengarten, sowie ein sehr schönes Palmenhaus.

 

Die Radwege sollten nicht unerwähnt bleiben, kurz gesagt fühlte ich mich wie in Kopenhagen. Überall stehen auch Elektrofahrräder und Elektroroller zum Verleih.

Als ich vom Trubel genug hatte fuhr ich aus der Stadt. Links und rechts des Fahrradweges war es grün, Büsche und Bäume säumten den Weg. Dabei spürte ich nicht einmal die leichte Steigung auf dem Radweg. Es wurde spät als ich mein Zelt, in der Nähe des Sees Mjörn, auf einem kleinen Rasenfleckchen aufstellte.

25.06.2019

Mein Rad rollte an diesem Tag wieder auf dem Kattegatt Radweg in Richtung Norden. Es war abwechslungsreich, aber besonders schön wurde es immer in direkt an der Küste.

 

Ein Weg führte direkt zum Meer dort konnte ich die Weite dieses Küstenabschnittes richtig genießen.

 

Im nächsten Ort bekam ich dann auch mein Bild von einem Middsommerbaum.

 

Die Mitternachtssonne hat hauch hier schon spürbare Auswirkungen, die Sonne geht erst gegen 22:00 Uhr unter, wobei es auch dann nur eine Art Dämmerung ist.

Nach der Einsamkeit an der Küste rollte ich über eine Brücke nach Falkenberg. Die Stadt liegt am Fluss Ätron, einer besten Lachsflüsse Schwedens.

Die Ortschaften wurden zahlreicher, eine Festung aus dem 13.Jahrhundert trohnt über dem Ort Varberg, früher wie heute einer der beliebtesten Badeorte Schwedens.

 

Ein Zeugnis vergangener Badetage ist das auf Pfählen stehen Kaltbadehaus von 1883.

 

24.06.2019

Abfahrt vom Camp in Hesingör gegen 7:45 mit Glück kam ich im Fährhafen 7:55 Uhr an und erreichte so noch die Fähre um 8:00 Uhr. Die Fahrzeit war kaum der Rede wert.

 

Aber auch hier fand ich hier ein vorbildliches Radwegenetz vor. In der Stadt machte ich dann einige Fotos bevor ich mächtigen Anstiege in Angriff nahm. Der Tag verlief bis auf wenige schöne Teilabschnitte durch die Natur auf langweiligen Straßen. In der Stadt Laholm gibt es einen sehenswerten Marktplatz mit Brunnen. Nach Halmstad erreichte ich den Ort Thülosand, hier schlug ich mein Zelt auf und nahm noch ein Bad in der Ostsee.

23.06.2019

Das war die bisher kälteste Nacht mit 11°C und mein Sommerschlafsack kam an seine Grenzen.

Durch die tiefe Temperatur war am Morgen alles mit einem Feuchtigkeitsfilm überzogen, also trug ich das Zelt noch an einen sonnigen Platz bevor ich losfuhr. In der Zwischenzeit sprach ich noch mit den Reiseradlern aus Nürnberg und Berlin, wir haben ja immer Themen…

Nach Köge pedalte ich eine Brücke hoch, das war der Auftakt für viele leicht Anstiege.

Ab Greve, der Ort liegt nahe der Küste, wurde es dann flacher mit vielen Ausblicken auf den Öresund. Der Ort Ishöj kam in Sicht der Weg führte über eine Landzunge in Richtung Tamby. Dieser sonnige Tag bescherte mir Temperaturen um die 30 Grad, da hätten es ruhig 5 Grad weniger sein können, dafür aber in der Nacht 5 Grad mehr. Will aber nicht meckern, es ist noch lange nicht so extrem wie auf meiner Reise durch Andalusien.

So langsam näherte ich mich der Stadt Kopenhagen, war sehr gespannt auf gerade diese Metropole, denn sie hat den Status „Die Fahrradstadt der Welt“ zu sein. Nicht zu übersehen sind die großzügig angelegten Fahrradwege, beeindruckend wie die Radwege durch Bordsteine von den Autos und auch von den Bürgersteigen getrennt sind.

 

Auch an Kreisverkehren super für Radfahrer gekennzeichnete Wege. Die Autofahrer halten sofort an, wenn ein Radfahrer einen mit Zebrastreifen gekennzeichneten Bereich befährt. Trotz des vielen Verkehrs fühlte ich mich als Radfahrer in Kopenhagen sehr sicher.

Bevor ich aus der Stadt fuhr bestellte ich noch ein kleines Softeis, bekam aber eine riesige Eisbombe in einer Waffeltüte. Total leeeeecker…

Lange dauerte es noch bis ich den letzten Winkel von Kopenhagen hinter mir ließ. An einer Bahnstrecke fuhr ich durch grüne Wälder weiter in Richtung Norden. Dann sah ich Sandstrände durchfuhr Gebiete mit schönen Strandhäusern bevor ich in Helsingör eintraf.

22.06.2019

Am Morgen noch ein tolles Gespräch mit Knut, ein Radfahrer und Paddler aus Berlin. Eventuell sehen wir uns zum nächsten MOF in Schwerin wieder.

Zurück auf dem Radweg ging es am Vormittag immer wieder durch hügeliges Gelände. Kleine Ortschaften wechselten sich mit Feldern ab. Später ging es an der Küste entlang und hier bei Höjerup besuchte ich eine alte Kirche.

Leider steht sie an einem Kreidefelsen und ein Teil dieses Bauwerks ist schon abgerutscht. Hinter einer Tür, wo sonst der Altar stand, befindet sich jetzt ein Aussichtsbalkon.

Es scheint eine Gegend zu sein, wo sich Hase und Fuchs gute Nacht sagen. Der Hase hier wartete wohl gerade auf den Fuchs…

Die Landschaft war hier flacher und es gab immer wieder schöne Ausblicke auf die Östersön Küste bis ich in Köge eintraf.

 

Am 21.06.2019 begann mein Tour in Richtung Norden

Mit dem Zug fuhr ich nach Rostock und mit der S-Bahn weiter nach Lütten Klein.

Vom Bahnhof ging es per Fahrrad in Richtung Überseehafen. Als ich in Richtung Warnow Tunnel fuhr sah ich an der Einfahrt einen Transporter stehen, ein Mann hielt mich an und sagte: „ der Tunnel sein für Radfahrer gesperrt“, bevor ich überhaupt die Schilder sah. Er und seine Frau hatten schon Platz im Transporter geschaffen, um mich und meine Ausrüstung durch den Tunnel zu bringen.Was für ein Wunder dachte ich! Konnte es kaum glauben und nahm dankend an. Sie setzten mich direkt am Radweg ab, ich bedankte herzlich für diese super Hilfe. Sie sagten nur “es sei ihre gute Tat für den Tag“.

Was für ein Tourbeginn….!!!

Die Fährüberfahrt dauerte keine 2 Stunden und um 11:00 Uhr saß ich im Sattel.Meine Tagesetappe führte durch alte Buchenwälder, an der Küste und an vielen Feldern entlang.

Ein kleine Fähre musste ich noch nehmen bevor ich an mein Tagesziel erreichte.

 

Am 21.06.2019 beginnt meine neue Tour „going north„!

 

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Neujahrsbaden 01.01.2019

363 Teilnehmer gönnten sich bei milden 5 Grad ein Bad in der Ostsee bei Boltenhagen.

 

 

In den anderen Ostseebädern wurde das Anbaden wegen einer Sturmwarnung abgesagt.

 

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Der Countdown läuft, am 14.09.2018 startet
meine/unsere nächste Fahrradreise.

Am 14.09. geht es per Nachtzug nach Wien und von dort mit dem Fahrrad Richtung Südwesten. In diesem Jahr wird mich mein alter Radfreund Helmut auf der Tour begleiten. Er hat seit Mai schon reichlich Kilometer weggekurbelt und wir müssen einen gemeinsamen Rhytmus finden. Helmut und ich saßen auf der Tour zum „Amazonas des Nordens“ im selben Falt-Boot und hatten eine super Zeit. Jetzt sitzen wir im Sattel und wollen, nach ca. 1.300 Kilometern, gemeinsam in Rom ankommen. Das wird spannend…! Unter anderem auch, weil ich als Andenken an einen Fahrradsturz, eine Ruptur der Rotatorenmanschette, der rechten Schulter dabei habe. Mal sehen wie lange und ob ich schmerzfrei über die Distanz komme.

Spanien1

An dieser Stelle kommt Ihr ins Spiel. Begleitet uns und drückt uns die Daumen:-)

 

 

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VI. Mecklenburger Outdoor Festival

 

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01.04.2018 Ostern im Neuschnee

Bei winterlichen Temperaturen, aber ohne eine Eisdecke auf dem See konnte ich eine kleine Abkühlung nehmen:-) An vielen Orten wurden auch Schneehasen gebaut, bei den Schneemengen kein Wunder.

 

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17.03.2018 bis 23.03.2018 auf Schneeschuhen und Ski durch die Hardangervidda
 

 

Impressionen der Wintertour durch die Hardangervidda.

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25. Februar 2018 – 10:00-18:00 Uhr

Am 25. Februar 2018 findet Ihr mich, von 10:00-18:00 Uhr,
in der Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55.
Dort in der „Reiseradlergasse“ werde ich jede Frage, ohne kommerzielle Hintergedanken, rund um das Thema Radreisen beantworten.
In diesem Jahr stelle ich alle meine bisherigen Radreisen durch Nord- und Südeuropa vor.

Rad + Reise – Die ADFC-Messe (Quelle ADFC)

ADFC- Messe 2018

01.01.2018 Boltenhagen-Neujahrsbaden

Zum Neujahrsbaden in Boltenhagen wagten sich 337 Teilnehmer  (54 Kinder, 111 Frauen, 172 Männer) in die fünf Grad kalte Ostsee. Wie auch in den vergangenen Jahren ein cooler Start in das neue Jahr.:-)

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Ende September 2017 geginnt meine nächste Fahrradreise.

 

Andalusien Titel

In diesem Jahr geht es nach Spanien und dort möchte ich auf Teilen der TransAndalus durch Andalusien kurbeln. Auf einem Via Verde werde ich mich von Norden dem spanischen Nationalpark Sierra Nevada nähern. (Via Verdes sind liebevoll als Wander- und Radweg ausgebaute Teilstücke alter Bahnlinien)
Der im wahrsten Sinne des Wortes „Höhepunkt“, soll  die Überquerung der Serra Nevada sein. Von dort geht es über Granada in Richtung Südwesten. Am Ende der Reise möchte ich in Sevilla ankommen.
Es dürfen auch gern weniger Pleiten, Pech und Pannen als auf meiner letzten Tour werden.
Das ist dann Eure Aufgabe mir die Daumen für eine gelungene Reise zu drücken.
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25.05.-26.05.2017 Fahrradtrip zum Ökodorf

Schon lange geplant und gestern in die Tat umgesetzt. Ein Fahrradtrip zum Ökodorf Sieben Linden. Hier wurde ich von Dirk herzlich empfangen, dann zeigte er mir das Ökodorf. Diese Gemeinschaft, in der Nachhaltigkeit und ein respektvoller Umgang mit unseren Ressourcen gelebt wird, hat mich sehr beeindruckt.

 

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V. Mecklenburger Outdoor Festival 2017

Unser kleines Jubiläums Festival endete am 14.05.2017, im Feriendorf Mueß. Workshops, Vorträge und gute Laune prägten das Fest. Nach dem gemeinsamen Grillabend saßen wir noch lange am Lagerfeuer und hörten viele Anekdoten der weitgereisten Globetrotter. Am nächsten Morgen gab es noch ein ausgiebiges Frühstück bevor die Teilnehmer dann wieder ihre Heimreise antraten.

 

www.mof.reisen

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Eiskalte Winterfreuden im Januar 2017!

Eiskaltes 2017

 

Auch ohne Heiko war es ein tolles Erlebnis, aber beim nächsten Mal möchte er auch dabei sein!

 

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01.01.2017 Neujahrsbaden in Botenhagen

 

Neujahrsbaden 2017

Neujahrsbaden 2017

Heiko und ich hatten wieder einen coolen Jahresbeginn!

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15.07.2016 Bye, bye Karen und Werner

 

Abreise

Abschiedsfeier für Karen und Werner, sie steigen für ein Jahr aus und gehen auf Radreise. Spontan kamen einige Freunde zusammen und wir verlebten gemeinsam noch einen schönen Abend.

23./24.04.2016  IV. Mecklenburger Outdoorfestival

Das IV.Meckelnburger Outdoorfestival ging am Sonntag zu Ende.
Es stimmte einfach alles, hier trafen sich alte und junge Freunde, als würden sie sich schon viele Jahre kennen. Die Vorträge waren gut besucht und gaben Einblicke in die Welt von Trekkern und Reiseradlern. Nach dem Abendessen bekamen wir noch eine Einweisung für den Umgang mit Nasenflöten, der mehr die Lachmuskeln, als die Nasenflügel belastete. Trotz Regen, Hagel, Sturmböen und Gewitter konnen wir den Abend gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen lassen. Gegen Mitternacht schlüpften die letzten dann in ihre Schlafsäcke. Am nächsten Morgen wurde dann schon nach dem V. MOF gefragt. Nach dem Festival ist eben vor dem Festival…

 

Vorbereitung 4. Mecklenburger Outdoorfestival 2016

Wer ist gern mit Kanu, Rad, Rucksack und Zelt auf Tour? Und zieht die 1000-Sterne-Nylonhütte dem 5-Sterne-Hotel vor? Der ist richtig beim IV. Mecklenburger Outdoor-Festival. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Nachdem im letzten Jahr in Schwerin der Platz knapp wurde, haben wir uns um ein neues Objekt gekümmert.

Wann? 23./24. April 2016
Wo? Ringelrein in Hornstorf Hornstorf liegt 5 km hinter Wismar an der B 105 Richtung Rostock. Gute Zugverbindungen gibt es auf der Strecke Wismar – Rostock.
Unterbringung? Eigenes Zelt (Sanitärgebäude vorhanden)
Kosten? Pro Teilnehmer ca 25 €. Wir bitten vorher um Überweisung.Am Samstag, 23.04., halten mehrere Teilnehmer nachmittags öffentliche Vorträge über ihre Touren. Abends freuen wir uns – bei hoffentlich schönem Sternenhimmel – auf Gitarrenmusik am Lagerfeuer. Um sich auszutauschen und Reisegarn zu spinnen… Schlechtwettervariante: Gemeinschaftszelt. Sonntag gibt es ein Abschieds-Frühstück. Die Anreise ist auch schon am Freitag, 22.04., möglich.Wir sind gespannt auf eure Anmeldungen bis 31.12.2015.

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17.01.2016, bis zu -12 °C, der Winter hat auch Mecklenburg fest im Griff und auf den Seen bildete sich eine Eisdecke

Anbaden in Schwerin

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18. Anbaden in Boltenhagen 01.01.2016, 14:00 Uhr

Viele Zuschauer verfolgten das Badespektakel, als sich 379 Winterbader in die 4 Grad warme Ostsee stürzten.

18. Anbaden in Boltenhagen

Globetrotter Wintertreffen, 04.12.-06.12.2015

Zum 3. Mal trafen sich Freunde des Wintertreffens auf dem Aschberg.
Ein Outdoor-Wochenende an der Globetrotter Lodge, im Naturpark Hüttener Berge. Es gab auch bei diesem Treffen zahlreiche Workshops und Vorträge. Bekannte Hersteller der Oudoor-Branche bauten ihre Stände rund um den neuen Schnäppchenmarkt auf.

 

Ein besonderer Höhepunkt war am Sonnabend der Vortrag von Jörn Tietje – Über alle Berge. Der Radreisende berichtete live über seine achtwöchigen Fahrradreise durch die atemberaubenden Landschaften der Anden in Peru und Bolivien. Er nahm uns mit auf den Weg zum Titicacasee und weiter nach La Paz, der Hauptstadt Boliviens. Auf der „Death Road“, der gefährlichsten Straße der Welt, führte ihn seine Route über den Altiplano in die Atacamawüste bis an den Pazifik. Begeistert lauschten wir seinem Vortrag und im Anschluss beantwortete er noch geduldig alle Fragen zu seiner Tour.

An den Abenden fanden wir uns dann zu einer gemütlichen Runde im Festzelt zusammen.Bei Glühwein kamen wir ins Gespräch und lachten viel an diesen Abenden, denn zum Schlafen kamen wir ohnehin nicht. Der Wind bließ die gesamte Zeit recht kräftig und rüttelte die ganze Nacht an unseren Zelten.

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15.05.2015, Testreise mit Fahrrad und Kanadier zur Warnow

Vor dem Hauptbahnhof wartete ich auf Helmut, der Zug hatte Verspätung und mein Gespann erregte Aufsehen. Unterwegs fanden wir dann die richtigen Antworten auf die oft gestellte Frage, was befindet sich auf dem Hänger?

„Die Drei unterwegs, und in dem Sack transportieren wir Tante Ally“!

Nartürlich den Ally-Faltkanadier mit dem wir auf der Warnow eine Testfahrt planten. Wir fuhren von Schwerin über Sternberg nach Eickhof und die Strecke machte ihrem Namen (Teststrecke) alle Ehre. Auf Asphalt begann die Tagesetappe unterwegs kämpften wir uns dann durch losen Sand, oder aufgeweichte Waldböden. Die hügelige Landschaft, die durch eine Endmoräne der letzten Eiszeit entstand, wird als das größte Durchbruchstal Mecklenburgs bezeichnet.

 

Hinter Sternberg Burg, ging es richtig zur Sache und wir hatten mehrere Steigungen zu erklettern. Wir überquerten die Warnow und dann ging es mit satten 12 Prozent hinauf, dabei machte der Blick über die sanften Hügel Mecklenburgs die Quälerei erträglich. Vor Eickhof ging es dann auf Kopfsteinpflaster durch wunderschöne alte Kastanien-Alleen.

 

Im Naturdorf Eickhof schlugen wir unsere Zelte für die Nacht auf, beim Abendessen bekamen wir noch Gesellschaft. Zwei  Studenten hatte es auch hierher verschlagen, sie wollten am nächsten Tag mit einem Kanadier die Warnow befahren. Die Zeltwiese war gut besucht und bis in den späten Abend trafen noch weitere Paddler ein.

 

Am nächsten Morgen starteten wir recht früh, die Stimmung war gut, wir suchten einen abgelegenen Einsatzort für den Kanadier. Nach etlichen Kilometern fanden wir einen Wiesenweg zur Warnow und auch einen geeigneten Platz. Hier bauten wir das Faltboot zusammen, verstauten die Räder und Ausrüstung darin. Nachdem alle Gegenstände und auch wir Platz fanden ließen wir den Kanadier zu Wasser. Helmut saß vorn und ich schob das Boot vorsichtig aufs Wasser, sprang dann mit einem Satz hinterher. Juhuu, wir hatten es geschafft und konnten endlich auf der Warnow, durch die schöne Wiesenlandschaft paddeln. In einem waldreichen Abschnitt legten wir an und machten unsere Mittagspause, bei dieser Gelegenheit holten wir unsere Sitzkissen aus den Packtaschen.

 

 

Die originalen Sitze waren leider nicht sehr bequem und wir wollten mit den Sitzkissen unsere Situation etwas verbessern. An diesem Tag waren viele Paddler unterwegs und wir wurden freundlich von ihnen gegrüßt. Unser Kanadier war mit den Rädern wohl unverwechselbar. Hinter dem Ort Rühn legten wir an und entfernten bei dieser Gelegenheit gleich die Sitze. Auch der Test der Sitzgelegenheit gehörte zu unserem Programm. Wir saßen jetzt auf unseren Packsäcken und dadurch auch tiefer. Der Schwerpunkt verlagerte sich und das Boot lief jetzt noch besser. Die Reise ging durch einen Urwald nach etlichen Kurven steuerten wir nach Bützow.

 

 

An einer Umtragestelle legten wir an und beschlossen in Bützow die Wasserreise zu beenden. Hier entluden wir den Kanadier und bauten die Räder und den Häger zusammen, das Boot wurde wieder zerlegt und im Packsack verstaut. Auf dem Landweg erreichten wir das Camp am Bützower See, nach dem Abendbrot wurde der Tag durch einen schönen Sonnenuntergang gekrönt.

 

Mit einsetzender Dunkelheit füllten sich die Plätze am Lagerfeuer, leider konnten sich einige Gäste erst gegen 2:00 Uhr von ihren Bierflaschen trennen. Als die letzten Gesprächsfetzen verstummten kamen wir in den Schlaf. Der Morgen war sehr kühl und entsprach dem Wetterbericht der auch keine Besserung für diesen Tag vorhergesagt hatte.

 

Die 10 Grad Celsius Marke überschritten wir an diesem Tag kaum. In Warin gab es eine kleine Rast und wir folgten dann dem Radweg Hamburg-Rügen bis nach Flessenow, am Schweriner See.

 

Fazit, die Testfahrt war erfolgreich und wir können jetzt unsere Sommertour planen.

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3. Mecklenburger Outdoorfestival, 10.05.2015

Die Fortsetzung unserer kleinen Festivalreihe zog in diesem Jahr 15 Teilnehmer an. Wow, im vergangenen Jahr beschlossen wir vier, Karen, Werner, Helmut und ich, Freunde und Radreisefreaks zu unserem Treffen einzuladen. Wir trafen sie unterwegs, auf dem Wintertreffen, in Radreiseforen und sprachen sie einfach an. Die Idee gefiel und so vergrößerte sich unsere Radreise-Familie.

 

Die Anreise erfolgte bei fast allen Teilnehmern auf ihren Fahrrädern und übernachtet wurde natürlich in den mitgeführten Zelten. Mein Garten platze aus allen Nähten, aber kein Problem. Zelte die nicht mehr auf meine Zeltwiese passten wurden kurzerhand beim Nachbarn aufgestellt. Die überdachte Terrasse meiner Gartenhütte diente als Vortragraum, mit Beamer und Leinwand und davor nahmen wir an einer langen Tafel platz.

 

Als alle ihre Nachtlager hergerichtet hatten wurde die Ausrüstung begutachtet und die ersten Erfahrungen ausgetauscht. Wir alle hatten das Gefühl uns schon lange zu kennen und es gab keinerlei Anlaufphase. Zuerst stärkten wir uns mit Kartoffelsalat, gegrillten Würsten und selbstgebackenem Brot. Dazu gab es Aufstriche, Salate und vegetarische Kost.

Nach dem Essen nahm uns Christian dann mit auf die Reise. Er und seine Frau Jana fuhren im vergangenen Jahr von Schleswig Holstein bis nach Istanbul. (leider konnte Jana aus gesundheitlichen Gründen nicht am Festival teilnehmen)

Sehr wortreich und unterhaltsam schilderte uns Karen dann ihren Weg von der Krankheit bis zu den abenteuerlichsten Orten auf dieser Welt. Die sie und Werner natürlich aus eigener Kraft erreichten, ob mit Rucksack oder auf dem Fahrrad.

Leider konnten wir auf Grund technischer Probleme den Vortrag (Route 66) von Sven nicht sehen, beim nächsten Treffen wird der nachgeholt, versprochen.

Dann folgte mein Reisebericht von der Adria bis zur Ostsee, die Alpenüberquerung auf der Via Claudia Augusta, der alten Römerstraße.

 

Die Plätze an der Tafel füllten sich, das Holz in der Feuerschale brannte und die Life-Musik kam von Christians Ukulele. Wir verbrachten einen sehr schönen Abend, das gesamte Festival fand in einer unglaublich harmonischen Atmosphäre statt und das trotz kühlem und wechselhaftem Wetter. Von allen Teilnehmern wurde der Wunsch geäußert auch beim nächsten Treffen dabei zu sein.

 

 

Sehr treffend fand ich diesen hier:

„Wir kannten uns alle schon lange, hatten uns bisher nur noch nicht getroffen.“ (von Karen Wichert)

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden für dieses schöne Festival bedanken.

Viele Grüße gehen auch nach Eisenach, Steffi konnte leider ihre Reise nicht antreten.

Die Bahn hatte ihre Fernzüge gecancelt:-(

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10.05.2014, Zweites Mecklenburger Outdoor- und Diafestival Schwerin!

Es wird Tradition mit Freunden aus Nah und Fern, die per Fahrrad und mit einem Zelt angereist sind, ein kleines Outdoor- und Diafestival zu veranstalten. Es gab Fleisch und vegetarische Bratlinge vom Grill, sowie Bier vom Fass. Die schönen Bilder der Diashows wurden durch viele Anektdoten bereichert und wir tauchten tief in die Welt der Radreisenden ein.

 

15.02.2014, Abschiedsparty bei Jana und Christian

Am Sonnabend folgten wir einer Einladung zu einer ganz besonderen Abschiedsparty. In Lentföhrden erlebten wir die letzten Momente des bisherigen Lebens von Jana und Christian. Sie werden am 01. März ihre Weltreise unter die Reifen nehmen und wir wünschen ihnen viel Glück für das mutige Vorhaben. (wir = Karen + Werner, Helmut und ich)

Vielen Dank für die sehr schöne Party!

 

01.01.2014, 16. Anbaden in Boltenhagen

Das war ein Jahresauftakt nach meinem Geschmack und knapp 8000 Gäste verfolgten, wie 289 Männer, Frauen und Kinder, in die vier Grad kalte Ostsee stiegen.

 

06.- 09.12.2013, Erstes Globetrotter Wintertreffen

Mit Freunden meldeten wir uns für das Wintertreffen an. Vom ersten Augenblick an freute ich mich auf dieses Wintermärchen, für meine Freunde hoffte ich, sie würden die Übernachtung in Zelten auch so genießen wie ich. Wir bauten unsere Zelte auf einer Wiese im Windschatten eines Hügels auf, der Sturm „Xaver“ schickte uns noch einige orkanartige Böen, dann kam der Schnee. Die Nacht war frostig und die Zeltwiese am Morgen weiß, der Sturm hatte seine Kraft verloren. Der Tag begann, viele namhafte Aussteller richteten eine Outdoormesse aus, wir konnten an Vorträgen und Workshops teilnehmen. In den Vorträgen wurden die Teilnehmer auf eine Reise in die Arktis und auf eine Fahrrad-Weltreise mitgenommen. Motorisiert ging es bis zum Ende aller Straßen durch Alaska und Russland. In Workshops lernten wir den Umgang mit GPS-Geräten, wir erhielten einen Einblick in das Projekt Outdoor-College und nahmen an einer wildtierkundlichen Führung teil. Das Globetrotter-Team hat sich ein dickes Lob verdient. An diesem Wochenende passte einfach alles und was nicht passte, wurde einfach passend gemacht.

Schneesturm

Wintercamp

 

27.11.1013, Vortrag mit Arved Fuchs

Am 20.11.2013 habe ich gewonnen:

„Hallo lieber Globetrotter-Kunde, Sie haben sich für einen Vortrag von Arved Fuchs, am November 2013 in unserer Filiale in Hamburg  beworben und 2 Eintrittskarten gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

In seinem Vortrag „Zwei Reisen am Ende des Lichts“ erzählt der Abenteurer von Schlittenhunden, Kabeljau und Packeis. Das Event für GlobetrotterCard-Kunden am 27. November beginnt um 20 Uhr in der Filiale Hamburg am   Wiesendamm 1.“

Vielen Dank liebes Globetrotter Team!

Der Vortrag mit Arved Fuchs wird mir stets in Erinnerung bleiben.

 

04.05.2013, Erstes Mecklenburger Outdoor – und Diafestival Schwerin!

Freunde aus Nah und Fern haben den Weg, per Fahrrad und Zelt angetreten, um mit mir zu feiern. Es gab Leckereien vom Grill und Bier vom Fass. Die zahlreichen Diashows haben wir an eine Leinwand projiziert und durch die vielen Anektdoten tauchten wir tief in die Welt der Radreisenden und Trekking-Fans ein.

Danke an Euch, liebe Freunde, für das schöne Fest-Minifestival.

Wir grüßen auch Stefan, der sich gerade in Südamerika auf Weltreise befindet.

www.showmetheworld.de

 

24.03.2013, Eine Woche vor Ostern und der Winter hat uns noch voll im Griff!

Der Osterhase kommt wohl in diesem Jahr mit dem Schlitten vom Weihnachtsmann.

 

Vom 25. – 27. Januar 2013 fand das 15. Thüringer Diafestival
in Bad Blankenburg statt.

 

Zum Fünfzehnjährigen haben sich große Namen der Abenteuerer-, Reise- und Fotografenszene angesagt. Die Diashow war die Reise wert, in jeder Beziehung, es war ein Fest das ich so schnell nicht vergessen werde. Am Sonnabend gab es den Bericht von Stefan Erdmann über Island, wunderschöne Filme und spektakuläre Luftaufnahmen aus einem Ultraleichtflugzeug. Danach kam der Rad-Guro Tilmann Waldthaler, er hat sehr viele Anektdoten aus seinem Radleben erzählt und dabei auch viele Fotos gezeigt. Er ist insgesamt 430.000 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren und hat mit fast 70 Jahren noch die letzte große Tour vom Nordkap nach Neuseeland absolviert. Der Mann ist jetzt schon eine Legende. Am Sonntagnachmittag begann dann ein Feuerwerk der Vorträge, Michael Martin durchquerte alle Wüsten dieser Welt. Wildpflanzen und Kräuter, ein sehr spezieller Workshop mit Kostproben. Danach kam dann der Höhepunkt, Rüdiger Nehberg. Sein Lebenswerk  war zum Teil lustig und spannend vorgetragen und in der zweiten Hälfte brachte er uns den Kampf für eine gerechtere Welt nahe, so nahe, dass es eine Gänsehaut gab und standing ovation. Danke für Eure tolle Veranstaltung!

Hier der Link zu der Homepage von Axel & Peter: www.weltsichten.de

 

01.01.2013, Anbaden in Karlshagen

Karlshagen sucht alljährlich am Neujahrstag den „Ersten Badegast“ des neuen Jahres.

2013 wagten sich 19 mutige Eisbader in die 3 Grad kalte Ostsee.

 

 

30.12.2012, XII. Eisbadetag in Zinnowitz

Am Sonntag nahmen in Zinnowitz 123 Eisbader am letzten Winterschwimmen des Jahres teil.

Um die 2.500 Menschen sahen den Eisbadern zu, als sie in die zwei Grad kalte Ostsee stiegen

und wieder herauskamen.

 

Vom 17. – 19.08 2012 fand ein Radreise – Seminar mit den Weltenbummlern Nadine Puschkasch & Martin Lunz statt.

Nach einem entspannten Grillabend konnten wir in einem Diavortrag noch viele schöne Bilder der Weltreise bewundern. An den weiteren Tagen wurden die vielen Fragen der Teilnehmer geduldig beantwortet und wir testeten das Equipment für ein solches Abenteuer.

 

Die Themen des Workshops waren wie folgt:

– Tourenrad, Packtaschen, Zelt, Isomatte

– Campingküche & Wasserversorgung

– wie packe ich mein Rad

– Körperhygiene

– Radreisebekleidung

– Werkzeuge & Ersatzteile

– Impfungen, Erste Hilfe, Visas, …

– Ideenbörse

Vielen Dank Nadine und Martin für das unvergessliche Wochenende.

www.weltenbummler2003.de

 

—14.04.2012 — Bad Krozingen —12:00 Uhr — Stefan Böhm — ging auf Weltreise—

Lebe deinen Traum – Stefan lebt ihn!

Eine Radreise auf Island ist prägend und so kam es, dass wir uns über dieses Thema kennen lernten. Stefan bereitete sich seit 2010 auf sein großes Abenteuer vor, als ich davon erfuhr war ich beeindruckt von seinem Vorhaben. Bisher kannte ich solche Abenteurer nur aus Büchern, oder Reportagen und ähnlichen Medien. Jetzt konnte ich an seinen Vorbereitungen bis zum Show-down teilhaben. Seine Reise begann er in seiner Heimatstadt Bad Krozingen, sie führte zunächst durch Deutschland und dann geht es weiter bis zum Nordkap. Auf diesem Weg fuhr Stefan auch durch Mecklenburg-Vorpommern, da wollte ich ihn auf den letzten Kilometern des deutschen Festlandes begleiten.

Bis dahin wird ihn mein Fernweh begleiten.

www.showmetheworld.de Stefan hat das Nordkap nach 101 Tagen, 5608 km und über 42.000 Höhenmetern, am 24. Juli 2012 erreicht.

 

 

12.02.2012, Eisbaden in Schwerin

Eiskalt erwischt!

 

30.12.2011, X. Eisbadetag in Zinnowitz

Am 30.12.2011 stiegen 99 Winterbader in die 4 Grad warme Ostsee und tausende Zuschauer verfolgten dieses Spektakel. Bei diesem Teilnehmerrekord war der jüngste Eisbader 10 Jahre und der älteste Teilnehmer 79 Jahre alt.

 

30.12.2010, der Eisbadetag in Zinnowitz fiel aus!!!

Für meinen gewohnten Jahresabschluss ging allein in die Ostsee. Bei kräftigem Eisgang.

 

 

30.12.2009, IX. Eisbadetag in Zinnowitz

 

2009, Eisbaden in Schwerin

Immer eine coole Sache:-)